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Reithalle
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Eine Reithalle steigert nicht nur den Komfort für Pferd und Reiter, sondern auch den Wert der gesamten Reitanlage. Hier bieten sich verschiedene Bauweisen von offenen Hallen über Reitzelte bis hin zu geschlossenen Hallen. Welche Konstruktionen es gibt, Maße und was ein Reithallenbau kostet.
Inhalt
ToggleWelche Maße die passenden sind, hängt von der Disziplin beziehungsweise der Nutzung der Reithalle ab. Das Standardmaß liegt bei 20 mal 40 Metern. Diese Größe eignet sich für Freizeit- und Hobbyreiter und für Dressurtraining bis Klasse L.
Für Dressurprüfungen ab Klasse M liegt das Standardmaß für den Reitplatz bei 20 mal 60 Metern. In einer solchen Halle ist Dressur bis zur höchsten Klasse (Grand Prix) möglich. Auch bei Gruppenunterricht mit mehreren Reitern ist eine größere Halle von Vorteil.
Auch die Traufhöhe der Halle hängt vor allem vom Verwendungszweck ab. Für Dressurreiten genügt eine Höhe von 4,5 bis 6 Metern, während für Springreiten eine lichte Höhe von mindestens 7 Metern empfehlenswert ist.
Unabhängig von den Maßen der Halle stellt sich außerdem die Frage nach der Bauweise. Hier gilt es zunächst einmal, zwischen den verschiedenen Baumaterialien zu unterscheiden.
Im Reithallenbau haben sich vor allem Leichtbauhallen durchgesetzt. Anders als Massivbauten aus Beton nutzen Reithallen in Leichtbauweise eine Tragkonstruktion aus Stahl oder Holz. Das ermöglicht deutlich geringere Baukosten und -zeiten.
Darüber hinaus sind Holz- und Stahlhallen flexibel und lassen sich modular erweitern. Das geringere Gewicht führt außerdem dazu, dass die Kosten für das Fundament deutlich günstiger ausfallen. All das führt dazu, dass die Baukosten für Systemhallen in Leichtbauweise um 30 bis 40 Prozent geringer ausfallen als bei Hallen in Massivbauweise.
Für das Dach kommen entweder Sandwichplatten oder Trapezblech zum Einsatz. Ebenso für die Seitenwände, falls diese nicht offen bleiben.
Eine besondere Form des Reithallenbaus bilden Zelthallen. Wie der Name bereits nahelegt, besteht die Außenhülle aus Zelt- beziehungsweise PVC-Plane. Die Tragkonstruktion der Halle besteht üblicherweise aus Stahl.
Das geringe Gewicht der Plane führt dazu, dass die Statik der Halle weniger aufwändig ist. Gleichzeitig ist Zeltplane günstiger als Sandwichplatten, was Reitzelte zu einer preiswerten Lösung macht. Auch der Auf- und Abbau gestaltet sich unkompliziert, weshalb die Halle mobil ist und bei Bedarf auch wieder demontiert und gebraucht verkauft werden kann.
Unabhängig von der Bauweise der Halle lassen sich zudem offene und geschlossene Reithallen und -zelte unterscheiden. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
Eine offene Halle, auch als Reitplatzüberdachung bezeichnet, besitzt keine Seitenwände. Das spart Kosten beim Hallenbau und sorgt für natürliches Licht und Belüftung. Nachteile hingegen sind die Staubentwicklung, Wind und Kälte.
Als seitlicher Schutz können jedoch Reithallenbanden oder Windschutznetze dienen. Bei leichtem Wind können Windschutznetze bis zu 80 Prozent des Windes aufhalten. Sie schützen außerdem vor Regen, Schnee und direkter Sonneneinstrahlung. Gerade in Regionen mit milden Temperaturen stellt eine offene Reithalle mit seitlichen Windfängen einen guten Kompromiss dar.
Geschlossene Reithallen bieten vollständigen Schutz vor Klima, Wind und Wetter. Außerdem schützen sie vor Staub und halten eine gleichmäßige Temperatur auf dem innenliegenden Reitplatz. Das senkt auch den Pflegeaufwand für den Reitboden. Zusätzlich bieten geschlossene Hallen einen Schallschutz.
Ob eine Reithalle geschlossen oder offen ist, spielt neben der Größe und der Bauweise eine entscheidende Rolle bei den Kosten des Hallenbaus. Eine Reitplatzüberdachung ist demnach deutlich günstiger als eine geschlossene Halle. Um ein Gefühl zu geben, in welcher Preisspanne sich der Bau einer Reithalle bewegt, hier einige Beispiele bereits gebauter Hallen und was sie gekostet haben:
Reithallen-Typ | Merkmale | Preis (ohne Lieferung, Aufbau, Ausstattung) |
---|---|---|
Offene Reithalle | Größe: 20x40m bis 30x60m, Material: Stahlkonstruktion mit teilweisen Windschutznetzen | ab 80.000 € |
Geschlossene Reithalle | Größe: 20x40m bis 30x60m, Material: Stahlkonstruktion mit Sandwichpaneelen | ab 150.000 € |
Reitzelt | Größe: 15x30m bis 25x50m, Material: Aluminium- oder Stahlgestell mit PVC-Plane | ab 40.000 € |
Longierhalle | Größe: 12-20m Durchmesser, Material: Stahl- oder Holzrahmen mit Trapezblech oder Plane | ab 25.000 € |
Bei den genannten Preisen handelt es sich rein um die Kosten für den Hallenbau selbst. Nicht enthalten ist die Anlieferung und Montage, das Fundament und die Inneneinrichtung.
Eine besondere Form von Reithallen bilden Longierhallen. Anders als die meist rechteckigen Reithallen sind Longierhallen rund oder achteckig. Longierhallen sind ebenfalls als geschlossene und offene Hallen realisierbar. Als Faustregel gilt, dass der Bodendurchmesser mindestens 16 Meter betragen sollte, damit sich das Pferd frei bewegen kann.
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